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Dampfbad

Das Dampfbad unterscheidet sich zur Sauna in Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Im Dampfbad liegen die Temperaturen zwischen 45-55 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit bei nahezu 100%. Mit Hilfe eines Dampfkessels erhöht sich die Luftfeuchtigkeit derart, dass sich in der Luft kleine Wassertröpfchen bilden. Die angenehm warme Temperatur in Verbindung mit der hohen Luftfeuchtigkeit ist besonders wohltuend für Atemwege und Schleimhäute. Menschen mit Atemwegserkrankungen erfahren Linderung.
Viele Betreiber mischen dem Wasserdampf noch angenehme Düfte hinzu, um die entspannende Wirkung zu intensivieren. Die hohe Luftfeuchtigkeit macht das Dampfbad trotz niedrigerer Temperaturen belastend für den Körper. Deshalb sollte man sich auch hier nicht länger als 15 Minuten aufhalten.
Das Dampfbad ist in vielen Teilen der Welt verbreitet und je nach Kultur unterschiedlich. Die Römer schwitzten schon damals in ihrem Caladarium. Aus der Türkei und Iran stammt das Hammam, das türkische Dampfbad. In Russland gibt es das Banja und in Mexiko das Temazcal. Die Dampfbäder unterscheiden sich nach Temperatur, Sitzgelegenheiten und Sitten. In manchen gibt es Waschbecken oder Wasserschläuche, in anderen ertönt Musik.